Kita Stegerwaldstraße

Wir über uns

Unsere Kita liegt in einer ruhigen Seitenstraße der Marienfelder Allee. Das gesamte Umfeld  ist niedrig bebaut und hat viele Grünanlagen. Unser Garten zeichnet sich durch zahlreiche alte Bäume mit viel Gebüsch aus und bietet sich den Kindern zu allen Jahreszeiten als vielseitiges Spiel-, Bewegungs- und Experimentierfeld an.

Unser Haus wurde 1963 erbaut und war von Anfang an als Kindertagesstätte geplant. Im Oktober 2005 ist diese, auf unseren Wunsch hin, vom Bezirksamt an das Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V. übertragen worden. Wir identifizieren uns mit der Philosophie des Trägers, die uns darin bestärkt hat eine Zusammenarbeit mit Institutionen aus der Nachbarschaft aufzubauen, insbesondere mit der gegenüberliegenden Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete Familien.

Um den wachsenden Bedarf nach Kitaplätzen für Kinder unter drei Jahre gerecht zu werden, hat der Träger in Absprache mit der Kitaleiterin sowie mit dem Team, sich für einen Erweiterungsaufbau mit 26 Plätzen entschlossen. Baubeginn war im Frühjahr 2013, bereits ein Jahr später wurden die Räume in betrieb genommen.

Seit dem betreuen wir 95 Kinder im Alter von ca. 1 Jahr bis zum Schuleintritt nach dem Konzept der offenen Arbeit. Wir haben uns für die Offene Arbeit entschieden, weil wir den Kindern über weite Teile des Tages ein größeres Maß an eigenen Entscheidungsmöglichkeiten geben wollten. Sie können in der Offenen Arbeit mit ihren Freunden wählen wo, was und mit wem sie spielen. Sie haben eine größere Vielfalt an pädagogischen Angeboten die sie nutzen können, denn nicht jeder Raum enthält den selben Mix aus Minibauecke, Minipuppenecke, Minileseecke etc., sondern alle unsere Räume sind einem besonderen Angebot, einer bestimmten Funktion ,sowie der großen Vielfalt unterschiedlicher Kulturen großzügig gewidmet.

Konsultationsschwerpunkt

Wir betreuen seit 2005 Kinder mit Fluchterfahrungen. Unsere Einrichtung wurde schon in der Zeit des geteilten Berlins als Unterkunft für geflüchtete Familien genutzt. Da weltweit Menschen auf der Flucht sind, kamen schon immer aus verschiedenen Fluchtregionen in unsere Einrichtung. 2006 bis 2009 wurde eine Kinderbetreuung in der Gemeinschaftsunterkunft auf der gegenüberliegenden Straßenseite unserer Einrichtung durch das NBH geleitet.

In den vergangenen zwei bis drei Jahren besuchten auf Grund der aktuellen Lage vermehrt Familien mit Fluchterfahrung unsere Kita. Dem Team war es wichtig, sich dieser Herausforderung zu stellen und beschäftige sich zunehmend mit dem Thema interkulturelle Vielfalt Es wurden spezielle Bilderbücher, die mehrsprachig sind und die Realität der Familien klischeefrei abbilden angeschafft. Mehrsprachige Bildkarten werden im Alltag eingesetzt, damit sich jedes Kind in seiner Muttersprache wieder findet. Es wurden arabisch-deutsche Elternbriefe und Materialien von einer Mitarbeiterin erarbeitet, die sehr hilfreich für die Kommunikation sind, z.B. ein Brief in dem die Eingewöhnung beschrieben wird und einzelne wichtige Sätze und Wörter, die die Kommunikation erleichtern.

Regelmäßig findet ein Elterncafé statt an dem alle Eltern teilnehmen können und die Familien nach ihren Interessen gefragt werden. Hier entstehen die ersten Kontakte zwischen den Familien, Berührungsängste werden abgebaut und gemeinsame Interessen gefunden. Wir organisieren Patenschaften, um dem Alltag außerhalb der Kita zu erleichtern.

Unser Konsultationsangebot auf einen Blick

Sie sind interessiert, unsere Kindertagesstätte kennenzulernen?
Sie haben konkrete Fragen zu unserem Konzept?
Sie wollen sich einen persönlichen Eindruck von unserer Arbeit verschaffen?

Dann sind Sie herzlich eingeladen, uns zu besuchen!

Bitte vereinbaren Sie mit uns einen Termin an einem Donnerstag für:

  • Einen Kitarundgang mit anschließendem Fachgespräch (max.6 Personen)
  • Eine Hospitation (max. 6 Personen , in den verschiedenen Funktionsräumen jeweils 1 Person)
  • Persönliche Beratung
  • Eine fachliche Nachfrage per Mailkontakt

Allgemeine Hinweise zu unseren Konsultationen
Konsultationen sind nach telefonischer oder schriftlicher Anmeldung und Terminvereinbarung möglich.

Unser Träger:

 

 

 

 

Das Nachbarschaftsheim Schöneberg ist ein gemeinnütziger Träger der bereits seit 1950 durch vielfältiges Engagement dazu beitragt, dass sich Menschen mit ihren jeweiligen Interessen und Bedürfnissen in den verschiedenen Sozialräumen einbringen und  vernetzen können  und Raum und Unterstützung für ihre unterschiedlichen Belange ermöglicht.

Geflüchtete Menschen sind ein Teil dieser Gruppen, dem Nachbarschaftsheim liegt es sehr am Herzen diesen Menschen zu ermöglichen sich hier gut zu integrieren und ihnen dafür passende Unterstützungsangebote anzubieten.

Insbesondere der Kitabereich hat für die Pädagog_innen Fortbildungen zu dem Umgang mit geflüchteten Familien angeboten, Materiallisten für empfehlenswerte Bilderbücher/Fachbücher und Adresslisten mit hilfreichen Angeboten zusammengestellt.

Im Kulturbereich gibt es zahlreiche Veranstaltungen, die das Thema aufgreifen und es gibt innerhalb des Trägers mehrere Einrichtungen, wie z.B. Al Nadi (eine Beratungsstelle für arabische Frauen), eine Sprungbrettkita im Rathaus Friedenau etc. mit denen wir eng zusammen arbeiten.

Ansprechpartnerin beim Träger:
Angela Happel, Fachberatung für die Kitas des NBH und Koordinatorin der Sprungbrettkita im Rathaus Friedenau